Zeitsprünge Geschichte trifft ins Herz

A chinese lion statue

"Cornelius Lupus - Der Wolf des Arminius" Ein historischer Roman

Das Buch ist ab SOFORT im Buchhandel erhältlich. ISBN 978-3-936867-33-6 Erschienen bei Topp + Moeller. Mancher ist der Ansicht, das Thema sei mit Ablauf des Jahres 2009 beendet. Weit gefehlt. Nach der Schlacht ist immer auch vor der Schlacht. Und "Cornelius Lupus" bringt dem Leser die Zeit nach der Schlacht nahe. Lässt ihn erleben, was hinterher noch alles geschah, bevor die Römer endlich einsahen, dass germania magna ein ungastliches Land für Menschen ist, die ohne Rücksicht auf Verluste ein Land okkupieren wollen. Lassen Sie sich einfangen von spannender Weltgeschichte, die uns bis heute in Atem hält und immer noch hitzige Diskussionen entbrennen lässt.

Cornelius Lupus: Der Wolf des Arminius
  • stein1 Der Nöck August Kopisch Es tönt des Nöcken Harfenschall: Da steht der wilde Wasserfall, Umschwebt mit Schaum und Wogen Den Nöck im Regenbogen. Die Bäume neigen Sich tief und schweigen, Und atmend horcht die Nachtigall. – »O Nöck, was hilft das Singen dein? Du kannst ja doch nicht selig sein! Wie kann dein Singen taugen?« – Der Nöck erhebt die Augen, Sieht an die Kleinen, Beginnt zu weinen . . . Und senkt sich in die Flut hinein. Da rauscht und braust der Wasserfall, Hoch fliegt hinweg die Nachtigall, Die Bäume heben mächtig Die Häupter, grün und prächtig. O weh, es haben Die wilden Knaben Den Nöck betrübt im Wasserfall! »Komm wieder Nöck, du singst so schön! Wer singt, kann in den Himmel gehn! Du wirst mit deinem Klingen Zum Paradiese dringen! O komm, es haben Gescherzt die Knaben: Komm wieder Nöck und singe schön!« Da tönt des Nöcken Harfenschall Und wieder steht der Wasserfall, Umschwebt mit Schaum und Wogen Den Nöck im Regenbogen. Die Bäume neigen Sich tief und schweigen, Und atmend horcht die Nachtigall. Es spielt der Nöck und singt mit Macht Von Meer und Erd und Himmelspracht. Mit Singen kann er lachen Und selig weinen machen! – Der Wald erbebet, Die Sonn entschwebet . . . Er singt bis in die Sternennacht!
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  • waldgeist1 Ich bin ein Waldgeist Man nennt mich Dryade oder Nymphe. Wir Dryaden sind meist verbunden mit einem einzigen Baum und leben, leiden und sterben mit ihm. Darum, ihr Menschen, geht pfleglich mit der Natur um! Wenn ein Mensch einen Baum beschneiden oder gar fäl-len will, so muss er zu uns Waldgeistern beten und uns um Einwilligung und Verzeihung bitten. Tut er dieses nicht und wir überleben die Gewalttat, so verfolgen wir ihn als Nachtmahr und kriechen, wenn er schläft, in sein Ohr. Erwacht er am nächsten Tag, so ist er dem Wahnsinn ver-fallen! Wir rächen die Schandtaten an der Natur! Ich kann sehr alt werden, doch wenn mein Baum endgültig stirbt, so löse ich mich auf und hinterlasse keine Spuren auf dieser Erde. Nur die tiefe, unwandelbare Liebe eines Menschen ver-hilft mir zu einer unsterblichen Seele, damit ich wieder-geboren werden kann. So suche ich diesen Menschen. Ich streichle ihn mit meinen Blättern, verführe ihn mit meiner Zauberstimme und hoffe, dass er mich bemerkt und zu lieben beginnt. Dann kann er mich erlösen.
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  • wassergeist1 Ich bin ein Wassergeist Manche nennen mich Undine. Ich lebe in Flüssen, Tüm-peln, Teichen und Quellen. Wir Wassergeister werden uralt und sterben nicht. Wir lösen uns nur auf und hinter-lassen keine Spuren auf dieser Erde. Nur wenn sich ein Mensch in uns verliebt und für uns alles aufgibt, was ihm bis dahin wichtig war, können wir eine unsterbliche Seele erhalten und wiedergeboren werden. So sind wir immer auf der Suche nach dem Mann, der uns erlösen möchte. Einst bracht mich mein Onkel Kühleborn zu einem Fischerpaar, dessen Tochter im Fluss verschwunden war. Hier wuchs ich auf, bis eines Tages ein Ritter sich im Wald verirrte und zu der Hütte kam. Er verliebte sich in mich und nahm mich mit auf seine Burg. Dort wartete eine Frau auf ihn, in der ich sofort das einst verschwundene Töchterlein des Fischerpaares erkannte. Freudig berichtete ich ihr davon, doch sie war hochnäsig und beleidigt und wandte sich von mir ab. Sie umgarnte meinen Ritter und dieser wurde mir untreu. Eines Tages verfluchte er mich und wünschte mich zurück dorthin, woher ich einst gekommen war. So verschwand ich im Burgbrunnen. Er heiratete meine Rivalin. An einem brennendheißen Tag ließ diese Frau den seit meinem Verschwinden verschlossenen Burgbrunnen öffnen und ich musste, um mein Schicksal zu erfüllen, den geliebten Mann zu mir in die Tiefe holen. Eine unsterbliche Seele habe ich immer noch nicht bekommen.
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  • a href=”http://www.cmh-marketing.de/WP/wp-content/uploads/2011/07/nock1.jpg”>Der Nöck aus dem lippischen Silberbachtal Wollten wir Matthias zunächst als Faun mit Hörnern, Hufen und Panflöte durch den Wald geistern lassen, so war er nach heftigem Widerspruch dann ziemlich erleichtert, als wir ihm nur eine Makse überstülpten. Dass er auch dieses Mal wieder ein Kinder- und besonders Frauenschreck werden würde, war ihm anfangs nicht ganz klar. Doch - wie in jedem Jahr - konnte er mit dem entsprechenden Timbre in der Stimme erneut manches Frauenherz für sich erwärmen. Ich bin der Nöck Ich bin ein Wassergeist und lebe in Quellen, Teichen, Tümpeln oder Flüssen, wo ich die Furten bewache. Man sagt, ich sei launisch und nicht berechenbar, aber eigentlich bin ich nicht böse oder hinterlistig. Nur, wenn ich mir etwas in den Kopf gesetzt habe, so tue ich alles, um es zu erlangen. Mit meinem Gesang und dem Harfenspiel versuche ich Mädchen und junge Frauen zu betören und in mein Unterwasserreich zu locken. Doch noch schöner wäre es, wenn eine Frau sich in mich verlieben und mir freiwillig folgen würde, denn dann könnte ich eine unsterbliche Seele erhalten. Solange das nicht geschieht, werde ich älter und älter und löse mich in einigen hundert Jahren im Wasser auf, ohne eine Spur auf dieser Erde zu hinterlassen.
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  • miraculum fabulae Hermanntag 2011[/caption]
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  • mirabulum fabulae am Hermanntag 2011Im märchenhaften Lippe luden miraculum fabulae zum Verweilen, Zuhören und Staunen ein. Der Nöck aus dem Silberbachtal wäre zum Kinderschreck geworden, hätten ihm nicht zwei bezaubernde Elfen zur Seite gestanden. Sie erweckten Vertrauen bei Groß und Klein und verlockten sie, sich im Silberbachtal am Flussbett niederzulassen und den Geschichten des uralten Steines zuzuhören. Er erzählte von der schönen Lilofee und dem wilden Wassermann. Berichtete von den Elfen und dem einsamen Nöck, die doch immer nur auf der Suche sind nach einem liebenden Herzen, das ihnen zu einer unsterblichen Seele verhelfen kann. Er kannte die Geschichte vom lippischen Silberbachtal und von der Habgier der Menschen, die zwei liebende Herzen auseinander rissen. So eingewoben in das Rauschen des Wassers und die Stimme des Steines wurden selbst wilde Knaben ruhig und kleine blonde Irrwische blickten fasziniert auf den wilden Nöck, der plötzlich gar nicht mehr so furchtbar war.
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